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Feuerwehrmann bei Großbrand auf Kranichfelds Bauhof verletzt

Geschrieben von www.otz.de am .

Kranichfeld Bei einem Großbrand in der Neuen Straße von Kranichfeld ist in der Nacht zu Donnerstag ein Feuerwehrmann verletzt worden. Er soll nach ersten Informationen zu viel Rauchgas eingeatmet haben und ärztlich behandelt worden sein. Mit ihm waren mehr als 100 Kameraden im Einsatz, um den Brand mehrere Gebäude, darunter zweier Wohnhäuser, zu löschen.

Auf dem Gelände eines Bauhofes in Kranichfeld war in der Nacht zu Donnerstag in einem Haus ein Kleinlaster in Brand geraten, wie die Polizei in Jena mitteilte. Das Feuer griff dann auch auf eine Halle, eine Scheune und zwei Einfamilienhäuser über. Eines der Häuser soll nicht mehr bewohnbar sein. Auch das andere Wohnhaus wurde erheblich beschädigt.

Mehr als 100 Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen

Schon bei Ausbruch des Brandes war klar, dass die Kranichfelder allein diese Aufgabe bei der engen Bebauung nicht bewältigen könnten, zumal der Löscheinsatz nur unter Atemschutzgeräten möglich war. So wurden sofort auch die Stützpunktfeuerwehren Bad Berka und Blankenhain sowie die Wehren Tonndorf, Klettbach, Hohenfelden, Thangelstedt und Nauendorf alarmiert. Zur Brandbekämpfung waren insgesamt mehr als 100 Kameraden und 20 Fahrzeuge im Einsatz.

Sie sorgten für die notwendigen Atemschutzgeräteträger, als diese bei den Kranichfeldern erschöpft waren. Und sie schützten die anliegende Bebauung, auf die die Flammen überzugreifen drohten.

Bewohner retteten sich selbst ins Freie

Die Polizei hielt Schaulustige vom Einsatzort fern und sicherte die Anfahrt der Einsatzfahrzeuge. Zehn Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten. Sie konnten bei Verwandten untergebracht werden. Verletzt wurde keiner der Bewohner. Aber ein Feuerwehrmann soll, wie am Donnerstagmorgen bekannt wurde, offenbar zu viel Rauchgas eingeatmet und ärztlich behandelt worden sein.

Kripo ermittelt zu Ursache und Schadenshöhe

Die B87 musste an der Brandstelle bis 1:30 Uhr gesperrt werden. Zu diesem Zeitpunkt waren die Löscharbeiten so weit abgeschlossen, dass nur noch einzelne Glutnester zu bekämpfen waren. Die Ermittlungen der Kripo zur Brandursache und zur Schadenshöhe laufen noch.

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