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Schwerer Verkehrsunfall

Geschrieben von Sebastian Hörrlein (kfv) am .

Verkehrsunfall Am Samstagmorgen 20.11.2010 kam es gegen 08:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A 3 in Fahrtrichtung Würzburg, ca. 2 km nach der Anschlussstelle Höchstadt Nord.

Bei diesem Unfall wurden drei Personen in einem VW Golf, welcher in die Mittelleitplanke krachte, eingeklemmt und teilweise schwer verletzt. Zur Rettung der Verunfallten alarmierte die Integrierte Leitstelle Nürnberg jeweils den Rüstzug der Wehren aus Höchstadt/Aisch und Herzogenaurach. Weiterhin wurde der Inspektionsdienst des DB 1 und der Rettungsdienst aus den umliegenden Rettungswachen verständigt. Dem Einsatzleiter der Feuerwehr Höchstadt/Aisch, 2. Kommandant Rudolf Löhnert, bot sich folgende Lage:

Ein PKW mit drei Insassen, wovon eine bereits durch die Ersthelfer befreit und betreut wurde, war frontal mit der Mittelleitplanke kollidiert. Zwei Insassen des Fahrzeuges waren noch im PKW eingeklemmt. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte der FF Höchstadt/Aisch wurde sofort ein Gerätebereitstellungsplatz eingerichtet und in Absprache mit dem RD-Personal und den anwesenden Notärzten die Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Weiterhin wurde auf der Gegenfahrbahn in Richtung Nürnberg die Überholspur gesperrt, damit ein ungehindertes Arbeiten für die Einsatzkräfte gewährleistet werden konnte. Da bei den beiden eingeklemmten Verunfallten eine Verletzung im Wirbelsäulenbereich nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde durch die Kameraden der FF Höchstadt/Aisch das Dach des PKW´s entfernt. Es folgte die Rettung des verletzten Fahrers mittels einer Schaufeltrage und die Übergabe an die bereitstehende RTW-Besatzung.

Die Rettung der Beifahrerin gestaltete sich ein wenig schwieriger. Sie war durch die Wucht des Aufpralls in den Fußraum gerutscht und war dort eingeklemmt. Um die Patientin schonend befreien zu können, wurde zunächst ein KED-System angelegt. Auch sie konnte kurz nach dem Fahrer an den bereitstehenden Rettungsdienst übergeben werden. Da die Einsatzkräfte der FF Höchstadt/Aisch an der Unfallstelle ausreichten, rückte der Rüstzug der FF Herzogenaurach unmittelbar nach seinem Eintreffen an der Unfallstelle wieder ein. Um 09:15 Uhr erfolgte die Rückmeldung des EL RD an die ILS Nürnberg, das alle Personen aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben wurden. Die verunfallten Fahrzeuginsassen wurden in die umliegenden Kliniken verbracht.

Anschließend folgten die Aufräumungsarbeiten durch die Feuerwehr an der Unfallstelle. Da die Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsmaßnahmen eine Vollsperrung der BAB A 3 in Richtung Norden erforderten, wurde die Verkehrslenkung in Zusammenarbeit mit der Polizei durch die Feuerwehr durchgeführt. Der Verkehr wurde deshalb durch die Besatzung des LF-16-TS mittels Verkehrssicherungsanhängers an der Anschlussstelle Höchstadt Nord abgeleitet. Wenig später unterstützte die Autobahnmeisterei die Verkehrsregelung. Gegen 11:30 Uhr verließen auch die letzten Kräfte der FF Höchstadt/Aisch die Einsatzstelle.

Eingesetzte Kräfte:
FF Höchstadt KdoW, LF 16, RW 2, LF 16-TS mit VSA
FF Herzogenaurach ELW 1, HLF 20/16, RW, VRW
Rettungsdienst
Polizei
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