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Trucker wird im Führerhaus eingeklemmt

Geschrieben von Fränkischer Tag am .

LKW-Unfall Im Bereich einer Baustelle auf der A3 in Höhe der Anschlussstelle Pommersfelden ist am Montagabend ein Kühllastzug auf einen Verkehrssicherungsanhänger der Autobahnmeisterei aufgefahren. Der Fahrer wurde eingeklemmt und verletzt.

Am Abend hatte die Autobahnmeisterei Geiselwind auf der A 3, zwischen Pommersfelden und Höchstadt-Nord, eine Nachtbaustelle eingerichtet, um Fahrbahnschäden außerhalb der Stoßzeiten zu reparieren. Dazu war die rechte Spur in Richtung Frankfurt gesperrt und mittels eines weithin sichtbaren Warnleitanhängers abgesichert.

Der 52-jährige Fahrer einer Spedition aus Niedersachsen fuhr kurz nach 22.00 Uhr mit seinem Sattelzug auf der rechten Spur in Richtung Frankfurt. Als er an die Baustelle kam rammte er ungebremst den Warnleitanhänger. Warum der Fahrer den Anhänger übersah, konnte noch nicht geklärt werden, da der schwerverletzte Niedersachse bisher nicht dazu befragt werden konnte. Ein Kfz-Sachverständiger wurde eingeschaltet.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilt, wurde bei dem Zusammenprall der Sicherungsanhänger unter die Zugmaschine der Autobahnmeisterei geschoben. Das Führerhaus des Kühllastzuges wurde völlig deformiert. Der Aufprall war so heftig, dass eine Trennwand des Kühlaufbaus brach und die gekühlte Ladung sich auf die Rückwand des Führerhauses schob. Mittels eines Greifzuges und hydraulischen Rettungsgeräten wurde der Fahrer in einer aufwendigen Rettungsaktion nach rund 45 Minuten aus seinem Führerhaus befreit, nachdem er vorher bereits durch die Notärzte und dem Rettungsdienstpersonal erstversorgt wurde. In Erlangen erwarteten ihn bereits Operationsärzte.

Für die Bergung musste die Autobahn in Richtung Frankfurt für mehrere Stunden gesperrt werden. Nach der Aufnahme von auslaufendem Treibstoff und der Beseitigung einer längeren Ölspur übergab die Höchstadter Feuerwehr die Einsatzstelle der Autobahnpolizei Erlangen. Verkehrssicherungsanhänger und die Zugmaschine des Lastzugs wurden total beschädigt. Die Bergung der Fahrzeuge übernahm eine private Bergungsfirma. Als der Berufsverkehr am Dienstagmorgen einsetzte, war die Autobahn wieder frei befahrbar. Die Sachschäden belaufen sich auf 150 000 Euro.


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