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Höchstadterin tot aus dem Kanal geborgen

Geschrieben von Andreas Dorsch am .

Vermisstensuche Eine am Donnerstagabend in Höchstadt angelaufene Suchaktion, in die am Freitagmorgen auch Feuerwehr, DLRG und ein Polizeihubschrauber einbezogen wurden, wurde am späten Vormittag abgebrochen. Die Einsatzkräfte bargen die vermisste 75-jährige Frau tot aus dem Main-Donau-Kanal bei Hausen.

Die Helfer hatten Gewissheit darüber, dass die in Höchstadt vermisste 75-jährige Frau die war, die zuvor tot aus dem Main-Donau-Kanal bei Hausen geborgen worden war.

Wie die Polizei mitteilt, war die 75-jährige Frau aus Höchstadt-Süd am Donnerstag als vermisst gemeldet worden. Sie hatte gegen 13 Uhr das Haus verlassen und wurde zuletzt gegen 15 Uhr an der alten Aischbrücke in Höchstadt gesehen. Noch am Abend lief die Suche an, in die am Morgen ein Hubschrauber, die DLRG mit so genannten "Strömungsrettern" und zwei Booten und später auch noch die Rettungshundestaffel des BRK mit einbezogen wurden.

Die Rettungskräfte hatten vermutet, dass die Frau in die Aisch gefallen sein könnte und den derzeit wenig Wasser führenden Fluss im Bereich des Stadtgebietes durchkämmt. Dabei mussten sie aber wegen des niedrigen Wasserstands auf den Einsatz ihrer Boote verzichten.

Noch während ihrer Suche in der Aisch erfuhren die Wasserretter von einem Leichenfund im Main-Donau-Kanal bei Hausen. Bald hatten sie Gewissheit, dass es sich bei der Toten um die vermisste 75-Jährige aus Höchstadt handelte.

Mitten in der Fahrrinne

Der Kapitän eines Schiffes hatte die Leiche bereits gegen 8.15 Uhr unterhalb der Schleuse Hausen mitten in der Fahrrinne treiben sehen und die Polizei verständigt.

Wie die 75-jährige Höchstadterin in den Main-Donau-Kanal bei Hausen kam, ist noch völlig ungeklärt. Die Ermittlungen in dem Fall hat die Kripo Bamberg aufgenommen.

Höchstadts stellvertretender Polizeichef Gerhard Backert hält es jedenfalls für "unmöglich", dass die Frau - aus welchen Gründen auch immer - in Höchstadt in die Aisch fiel und dann bis in den Kanal abgetrieben wurde. Zum einen führe die Aisch derzeit sehr wenig Wasser und dann hätte die Frau auch einige Wehre überwinden müssen.


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