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Schwan löst Kettenreaktion aus!

Geschrieben von Thomas Birkner (kfv) / FT am .

LKW Unfall Ein auf der Fahrbahn sitzender Schwan löste am Freitag (20.04.2012) eine Kettenreaktion aus.

Die Bilanz: 1 verletzter Kraftfahrer, hoher Sachschaden und erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der BAB 3. Ein auf der Standspur der BAB 3 zwischen der AS Höchstadt Nord in Richtung Süden sitzender Schwan veranlasste den Lenker eines Kleintransporters zum Anhalten. Ein ihm folgender Gliederzug beladen mit Containern bremste ebenfalls ab, um die beabsichtigte „Tierrettung“ nicht zu gefährden. Ein weiterer Sattelzug, beladen mit 24 Tonnen Speisezwiebeln, vernahm den bremsenden Container-Lastzug zu spät und fuhr unvermittelt auf den Lastzug auf.

Auf Grund des Aufpralles kippte die Zugmaschine des Gliederzuges auf die linke Seite um, der Anhänger kippte zur rechten Seite und drohte umzukippen. Die Zugmaschine des auffahrenden Lastzuges wurde erheblich beschädigt. Bei dem Zusammenstoß wurde ein LKW-Lenker leicht verletzt. Um 10:38 Uhr wurde der Rüstzug der FF Stadt Höchstadt/Aisch und der Rüstzug der Feuerwehr Erlangen-Stadtmitte von der ILS Nürnberg alarmiert. Da sich die Unfallstelle auf die Richtungsfahrbahnen in Richtung Süden beschränkte, konnten die Einheiten der Feuerwehr Erlangen nach ihrem Eintreffen an der Unfallstelle diese wieder verlassen. Die mehrstündigen Bergungs- und Aufräumungsarbeiten wurde durch die Mannschaft der FF Höchstadt/Aisch und Mitarbeiter einer privaten Bergungsfirma getätigt. Zum Aufrichten der umgestürzten Zugmaschine kam ein Teleskopkran zum Einsatz. Vor der Bergung musste teilweise die Fracht umgeladen werden. Der Schwan blieb unverletzt und ging flüchtig! Der Fahrer des Kleintransporters blieb ebenfalls unverletzt, sein Fahrzeug auf der Standspur unbeschädigt.

Zeitweise musste am Nachmittag die BAB 3 in Richtung Süden für den Verkehr gesperrt werden. Auf der BAB 3 und auf den Nebenstraßen hatte die Sperrung erhebliche Verkehrsbehinderungen zur Folge. Gegen 20:00 Uhr konnten die Kräfte der FF Höchstadt/Aisch die Unfallstelle wieder verlassen, die Fahrbahn wurde kurz vor 21:00 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben.


Pressebericht: Fränkischer Tag (Michael Busch)

A3 bei Höchstadt nach Unfall komplett gesperrt

Unfall Mehrere Stunden waren Einsatzkräfte auf der A 3 beschäftigt. Ein Schwan sorgte für einen schweren Lastwagen-Unfall.

Großes Aufatmen bei den Rettungskräften aus Höchstadt, Erlangen und weiteren umliegenden Ortschaften. Die Meldung, dass ein Laster die Mittelschutzplanke auf der A 3 durchbrochen habe und mehrere Verletzte zu erwarten sind, bestätigte sich nicht.

Ein Auffahrunfall zwischen zwei voll beladenen Lastern hatte zu dem Einsatz geführt. Kurz nach 10.30 Uhr musste ein 43-jähriger Fahrer eines Hänger-Zuges kurz nach der Autobahnausfahrt Höchstadt-Ost in Fahrtrichtung Regensburg wegen eines Schwanes auf der Fahrbahn stark bremsen. Ein dahinter fahrender 57-jähriger Kraftfahrer konnte den von ihm gesteuerten Sattelzug mit 24 Tonnen Gemüsezwiebeln an Bord nicht mehr rechtzeitig abbremsen und prallte auf den mit Möbeln beladenen Hänger des vorausfahrenden Fahrzeuges.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Zugfahrzeug des Möbeltransporters nicht nur von der Bahn gebracht, sondern auch umgeworfen. Der Fahrer des Fahrzeuges wurde dabei leicht verletzt.

Die Zugmaschine des Sattelzuges verkeilte sich in dem Anhänger, der Fahrer blieb unverletzt. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet; zur Bergung der beiden Fahrzeuge wurde die Unfallstelle zeitweise komplett gesperrt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden auf circa 200 000 Euro.

Größere Schwierigkeiten bereiteten den Einsatzkräften die ungenaue Angabe der meldenden Zeugen.


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