Drucken

Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A3

Geschrieben von Thomas Birkner (Pressestelle KFV) am .

Unfall Gestern (Montag 30.09.2013) kam es kurz vor Mitternacht auf der BAB A3 kurz nach der Rastanlage Steigerwald in Richtung Würzburg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Die erste Bilanz des Unfalles: Ein schwerverletzter, zwei leicht verletzte Lkw-Fahrer, hoher Sachschaden und eine mehrstündige Sperrung der A 3 in Richtung Norden. Die Aufräumungsarbeiten dauerten bis in den Dienstagmorgen (01.10.2013).

Als die gg. 23:30 alarmierten Wehren aus Höchstadt/Aisch, Wachenroth, Mühlhausen und der Inspektionsdienst ERH (KBI H. Johna, KBM R. Kugler, KBM R. Kauppert mit dem Notarzt (2)/Rettungsdienst (4 RTW) kurz nach der Ausfahrt der Raststätte Steigerwald auf die A 3 eintrafen, bot sich ihnen einen Bild des Grauens.

Ein Sprinter-Lieferwagen wurde am Stauende einer Baustelle von einem herankommenden ungarischen Sattelzug, beladen mit Kunststoffteilen, auf einem stehenden Tanklastzug gedrückt. Der Fahrzeuglenker des mit Dieselkraftstoff beladenen Tanklastzuges und der Fahrer des auffahrenden ungarischen Lastzuges wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Beide konnten ihre Fahrzeuge selbst verlassen. Der Fahrer des Sprinter-Kastenwagens wurde jedoch schwer verletzt und in seinem völlig deformierten Lieferwagen eingeklemmt. Zudem wurde durch den Aufprall die hintere Tankkammer mit ca. 11.000 Liter Dieselkraftstoff des am Stauende stehenden Tankzuges beschädigt. Glücklicherweise traten aus dieser Tankkammer nur geringe Mengen Kraftstoff aus, die mit Wannen bis zum Umpumpen in ein Ersatzfahrzeug aufgefangen werden konnten.

Die FF Wachenroth übernahm mit einem Schaumrohr den Brandschutz für diese Arbeiten. Die Befreiung des eingeklemmten Fahrers aus seinem Lieferwagen gestaltete sich schwierig. Mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten, einer Winde des Rüstwagens und mit einem Greifzug konnte der schwerverletzte Fahrer nach rund 2 Stunden aus dem Sprinter-Kastenwagen befreit werden. Bei der Rettung des Verunfallten war nicht nur ein hoher Materialaufwand notwendig, sondern forderte bei allen beteiligten Einsatzkräften ein hohes Maß an Geschick, Fachwissen und Konzentration. Für die Landung des angeforderten Intensivtransporthubschraubers Christoph Nürnberg musste im Laufe der Rettungsmaßnahmen auch die Fahrbahn in Richtung Süden gesperrt werden. Für Sperrung der A 3 in Richtung Süden wurde die FF Schlüsselfeld (Lkr. Bamberg) nachalarmiert. Neben den Rettungsmitteln von ASB/BRK aus dem Lkr. ERH, der JUH Schlüsselfeld (Lkr. BA) wurde zur Wachbesetzung der Rettungswache Höchstadt/Aisch der BRK-Hintergrunddienst alarmiert.

Beide verletzte Lkw-Fahrer wurden in das Krankenhaus Höchstadt/Aisch, der schwerverletzte Fahrer des Sprinters mit dem Christoph Nürnberg in die Uni Klinik Erlangen gebracht. Für die weiteren Bergungsmaßnahmen der Unfallfahrzeuge, für das Umpumpen des Dieselkraftstoffes im Tankzug und für die Reinigungsarbeiten blieb die A 3 in Richtung Würzburg für mehrere Stunden gesperrt. Beamte der VPI Würzburg führen die Ermittlungen.


Mit Ihrer weitergehenden Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Wenn Sie die Cookie-Einstellungen in Ihrem Browser ändern, sind bestimmte Funktionen möglicherweise nicht mehr verfügbar. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung, um weitere Informationen zu erhalten.
zur Datenschutzerklärung OK