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Sieben Leichtverletzte bei Auffahrunfall auf der A3

Geschrieben von Sabine Herteux (ft) am .

Unfall Am Donnerstagvormittag ist es zu einem Auffahrunfall auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Ost und Erlangen-West Richtung Nürnberg gekommen. Sieben verletzte Personen und 140.000 Euro Schaden waren die Folgen der kurzen Unaufmerksamkeit eines 53-jährigen Autofahrers.

Und schon wieder ist es passiert. Schon wieder hat es auf der A 3 gekracht. Rettungskräfte laufen kreuz und quer. Scherben sind überall auf dem Asphalt verteilt. Ein Autodach liegt abgetrennt auf der Fahrbahn. "Auf einmal hat es einen riesigen Schlag getan", sagt einer der betroffenen Autofahrer und schaut fassungslos auf die ineinander verkeilten Autos.

Gestern Vormittag um 9.45 Uhr übersah ein 53-Jähriger aus den Niederlanden kurz nach der Anschlussstelle Höchstadt-Ost (Fahrtrichtung Nürnberg) das Stauende, fuhr nahezu ungebremst auf und schob durch die Wucht seines Aufpralls sechs voraus wartende Fahrzeuge ineinander. Es kam zu einer Kettenreaktion. Insgesamt sieben Fahrzeuge wurden dabei beschädigt. Die Insassen wurden zum Glück nicht schwerer verletzt, sieben von ihnen mussten jedoch in die umliegenden Krankenhäuser zur Behandlung eingeliefert werden.

Eine Frau war eingeklemmt. Die Feuerwehr Höchstadt konnte sie nur befreien, in dem sie das Autodach vom Fahrzeug entfernte. Zwei weitere Personen klagten nach dem Aufprall über Schwindel, einer über Atemprobleme. Unter den elf betroffenen Personen waren auch zwei Kinder. Auch sie blieben glücklicherweise unversehrt.

A 3 ist hoch belastet

Der Verkehr in Richtung Süden kam komplett zum Erliegen, da durch die beschädigten Fahrzeuge beide Fahrstreifen blockiert wurden. Es gelang den Beamten der Erlanger Verkehrspolizei jedoch, den Seitenstreifen so weit frei zu machen, dass der Verkehr darüber abfließen konnte. Mit Hilfe von Feuerwehren und Abschleppdiensten konnten die Fahrbahnen schließlich bis Mittag geräumt werden. Der Sachschaden wird insgesamt auf 140 000 Euro geschätzt.

Immer wieder kommt es in diesem Abschnitt zu kleineren oder auch größeren Unfällen. "Die Autobahn ist zu klein, der Verkehr zu viel", erklärt Christian Deisel, Polizeihauptkommissar bei der Verkehrspolizei Erlangen. Die A 3 muss nicht nur den Verkehr, der von den Bundesstraßen 505 und 470 kommt verkraften, zudem verlangsamen die leichte Steigung der Strecke Richtung Süden und die Fahrzeuge, die von den insgesamt drei Parkplätzen auf die Autobahn auffahren, den Verkehr.


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