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Feuerwehr Höchstadt löscht Küchenbrand

Geschrieben von Christian Bauriedel (ft) am .

Feuer Die Feuerwehr Höchstadt wurde am Mittwochvormittag zu einem Einsatz in den Rebenweg gerufen. Eine Frau hatte ihr Essen auf dem Herd anbrennen lassen. Mit Atemschutzmasken behoben die Feuerwehrmänner das qualmende Maleur in der Küche.

Beißender Gestank verbreitet sich am Mittwochvormittag im Wohngebiet hinter der Aischtalhalle in Höchstadt. Anwohner stehen am Zaun und schauen dem Feuerwehrauto hinterher, das in den Rebenweg einbiegt. Mit Atemschutzmasken betreten dort zwei Feuerwehrmänner ein Einfamilienhaus. Aus dem Fenster im ersten Stock sieht man leichte Rauchschwaden ziehen.

Eine Frau hatte in einer Pfanne Essen gekocht, das ihr anbrannte. In kürzester Zeit entwickelte sich das qualmende Maleur in der Küche zu einem gefährlichen Brandherd.

"Es hätte wesentlich schlimmer ausgehen können", sagt Wolfgang Glotz, Kommandant der Feuerwehr Höchstadt. Die Frau habe vorbildlich gehandelt, und die brennende Pfanne mit Decken gelöscht. "Hätte sie Wasser zum Löschen genommen, hätte es richtig schlimm ausgehen können", sagt Glotz. Der Grund: Heißes Fett reagiert mit Wasser und kann regelrecht explodieren. Die Flüssigkeit verdampft schlagartig. Das Wasser zerstäubt das Öl und verteilt die Fetttröpfchen im Raum.

Trotz des geistesgegenwärtigen Handelns der Frau sei ihre Küche hinüber, sagt Glotz. Der Herd sei großflächig verrußt, die Dunstabzugshaube habe auch Feuer gefangen. Durch den stinkenden Qualm werde wohl auch die ganze Küchenzeile nicht mehr zu gebrauchen sein, schätzt der Feuerwehrkommandant.

Beim Einsatz waren neun Männer im Einsatz. Auch die Drehleiter rückte routinemäßig aus, wurde aber nicht gebraucht. Die verkohlten Töpfe konnte ein Feuerwehrmann mit Schutzhandschuhen aus dem Haus tragen. In der Einfahrt konnte mit einigen Spritzern aus dem Schlauch das brennende Missgeschick schnell gelöscht werden.


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