Drucken

Fünf Lkw fahren auf A3 ineinander: mehrere hunderttausend Euro Schaden

Geschrieben von Fränkischer Tag am .

Unfall Autofahrer auf der A3 in Richtung Nürnberg brauchten am Donnerstag Geduld. Nach einem Unfall war die Autobahn zwischen Schlüsselfeld und Höchstadt gesperrt.

Auf der Autobahn 3, Würzburg Richtung Nürnberg, hat sich am Donnerstagmorgen gegen 7.40 Uhr ein Unfall mit mehreren Lkw ereignet. Deshalb war die A3 zwischen Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) und Höchstadt-Nord (Kreis Erlangen-Höchstadt) für einige Zeit gesperrt. Der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern.

Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, eine Rettungsgasse für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge zu bilden. Christian Schmidt von der Verkehrspolizei Erlangen zeigte sich ob der gut funktionierenden Rettungsgasse begeistert: "Ein Lob an die Verkehrsteilnehmer. In diesem Fall eine vorbildliche Rettungsgasse, die uns zur Verfügung stand", sagte Schmidt der Agentur News5. Auch die Feuerwehr fand lobende Worte für alle Fahrer, die im Stau auf bei Wachenroth standen: "Alle Verkehrsteilnehmer hatten eine perfekte Rettungsgasse gebildet. Die Einsatzkräfte konnten zügig an der Einsatzstelle ankommen und Erste Hilfe leisten".

Ein Lkw-Fahrer, der in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs war, bemerkte aus noch unbekannten Gründen ein Stauende im morgendlichen Berufsverkehr zu spät. Er krachte mit seinem Lastwagen scheinbar ungebremst in das Heck eines weiteren Lasters vor ihm auf der rechten Spur, berichtet die Polizei.

Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Unfallfahrer insgesamt vier Lkw aufeinander schob. Dabei wirkten so starke Kräfte auf sein Führerhaus, dass es massiv zerstört wurde. Der Fahrer wurde dadurch in der Fahrerkabine eingeklemmt und erst die Freiwillige Feuerwehr Höchstadt konnte ihn mit schwerem Gerät befreien. Alle anderen Lastwagenfahrer hatten mehr oder weniger Glück im Unglück, denn nur einer von ihnen wurde leicht verletzt.

Nach ersten Angaben von der Unfallstelle entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 400.000 Euro. In der Pressemitteilung berichtet die mittelfränkische Polizei von "mehreren hunderttausend Euro" Schaden.

Die Feuerwehr musste die Autobahn für die Bergungsarbeiten komplett sperren, wodurch sich ein enormer Rückstau bildete. Selbst die Umleitungsstrecke über Wachenroth war nach einiger Zeit bereits überlastet. Deswegen bemühten sich die Einsatzkräfte darum, rasch eine Fahrspur freizumachen, um zumindest einen einspurigen Verkehrsfluss wieder zu ermöglichen. "Gerade bei den vorherrschenden heißen Temperaturen wollen wir nicht, dass die Verkehrsteilnehmer unnötig in der Hitze stehen", erklärt Stefan Brunner, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt.

Für die Einsatzkräfte jedoch sind noch einige Stunden Arbeit mit dem Unfall verbunden. Bis entsprechende Bergungsfahrzeuge vor Ort sind, kann es dauern und so zieht dich das Einsatzgeschehen wohl bis in die Mittagsstunden. Außerdem gilt es auslaufendes Granulat aus einem der Lastwagen abzubinden. Hier besteht aber keinerlei Gefahr für die Umwelt oder die Bevölkerung, denn nach Angaben des Herstellers ist der Stoff als unbedenklich einzustufen.


Mit Ihrer weitergehenden Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Wenn Sie die Cookie-Einstellungen in Ihrem Browser ändern, sind bestimmte Funktionen möglicherweise nicht mehr verfügbar. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung, um weitere Informationen zu erhalten.
zur Datenschutzerklärung OK