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Rekordjahr für die Feuerwehr

Geschrieben von Paul Neudörfer (NN) am .

172 Mal rückten die Aktiven aus, hinzu kamen 28 Fehlalarme — Fünf Männer nach Jahrzehnten aus Dienst entlassen

Jahreshauptversammlung Für die Feuerwehr Höchstadt war es ein Rekordjahr: In 2015 gab es 172 Einsätze.

Vereinsvorsitzender Jürgen Völlner, Kommandant Wolfgang Glotz und Bürgermeister Gerald Brehm bedankten sich für 45 Jahre Einsatz bei Hans Frischmann (abwesend wegen Krankheit), Baptist Keller, Werner und Helmut Wagner. 37 Jahre im Dienst am Nächsten war Harry Gries.

Der Jahresbericht zeigte, dass Verein und Spielmannszug an vielen gesellschaftlichen und kirchlichen Anlässen vertreten war. Höhepunkt bei der Feuerwehr ist das Grillfest. Mit Vertretern der Partnerschaft Kranichfeld machte man eine Floßfahrt. Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist die Einweihung des Anbaus am Gerätehaus mit einer Ehrung langjähriger Mitglieder.

Der Spielmannszug wird nun von Marianne Zimmermann geführt, sie berichtete von 47 aktiven Musikern, die 87 Termine wahrnahmen und bei 27 Auftritten begeisterten.

In Vertretung erläuterte Vorsitzender Völlner ein Minus in der Vereinskasse, dass aufgrund vieler Anschaffungen zustande kam. Auch Claudia Engelhardt vom Spielmannszug musste von roten Zahlen berichten.

Bei seinem Tätigkeitsbericht als Kommandant bedauerte Wolfgang Glotz, dass die Wehr zu 28 Fehlalarm ausrücken musste - zehn davon im Höchstadter Parkhaus. 2015 war wieder ein Rekordjahr: 172 Einsätze standen an. Dabei waren 2959 Personen mit 3102 Einsatzstunden unterwegs, mit Ausbildung und Übungen waren es 6602 Stunden. Als „erfreulich“, beurteilte Jugendleiter Jochen Tohol den guten Zulauf zur Wehr nach einer Werbeaktion in Schule: 17 Nachwuchskräfte kamen.

In seinen Dankesworten lobte Bürgermeister Gerald Brehm nicht nur die Mammuteinsätze der Aktiven, er hob auch den Stellenwert des Spielmannszugs hervor. Außerdem dankte er der Firma INA Schaeffler für die Unterstützung: Wenn die Aischbrücke bald wegen einer Sanierung gesperrt ist, kann die Feuerwehr auf dem Firmengelände ein Fahrzeug parken, um im Ernstfall schnell einsatzfähig zu sein.


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