Dienstag, 04 Aug 2020
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Spielmannszug sahnte kräftig ab

 

Der Spielmannszug der Feuerwehr Höchstadt hat den zweiten Platz beim deutschen Orchesterwettbewerb für Laienmusiker in Osnabrück belegt.
Nach der Qualifikation im November 2003 beim Landeswettbewerb in Bad Windsheim hatten die Musiker die Fahrkarte nach Osnabrück bereits in der Tasche. In der Fachoberschule in Osnabrück trugen sie in gekonnter Art und Weise drei Musikstücke vor und schafften es die Jury zu überzeugen.

 


Als erstes stimmten sie "Manege frei" von Georg ter Voert an. Anschließend überzeugten die Spielleute mit dem "Japanischen Tanz" vom gleichen Komponisten. Und als drittes und letztes Stück gaben sie den "Alten Fritz" von Hans Hütten zum Besten.
Am Abend spielte der Spielmannszug nochmals vor der Stadthalle in einem Standkonzert auf. Dann war Warten angesagt, denn erst am Dienstag sollten sie ihr Ergebnis bekommen. Bereits am Montag zierten die Landsknechte aus Höchstadt die Osnabrücker Tageszeitung mit Ihrem Auftritt im Schlosspark vor der Stadthalle.

 

Die Höchstadter nutzten die Zeit um sich in der Umgebung von Osnabrück einmal umzusehen. Sie fuhren etwa nach Minden und besuchten das bedeutenste Wasserstraßenkreuz der Welt. Am Abend wurden die Höchstadter von einem Nachtwächter durch die historische Altstadt geführt. Am nächsten Tag war es dann soweit. Vor dem Rathaus in Osnabrück wurden die Ergebnisse bekannt gegeben.


Zur grossen Freude der Höchstadter hatte der Spielmannszug den zweiten Platz in der Kategorie "Spielleute B6" erreicht. Die Musiker waren überglücklich.
Am Abend wurde den Spielleuten im Europasaal der Stadthalle die Urkunden vom Präsidenten des Deutschen Musikrates und dem Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück überreicht.

 

 

Am 6. Deutschen Orchesterwettbewerb nehmen 137 Orchester mit 5400 Musikern teil. Der Wettbewerb wird alle vier Jahre vom Deutschen Musikrat, dem Dachverband aller Musikinstitutionen und -verbände in Deutschland durchgeführt. Er richtet sich an alle nicht-professionellen Orchester. Alle Instrumente sind zugelassen. Von A wie Akkordeon bis Z wie Zither.
Er umfasst Sinfonie- und Kammerorchester, alle Arten von Blas- und Zupforchestern sowie BigBands. Auf der Heimreise analysierten die Spielleute ihren Auftritt. Sie sprachen über Verbesserungen um beim nächsten mal den ersten Platz einnehmen zu können.