Dienstag, 04 Aug 2020
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Spielmannszug Höchstadt begeisterte seine Zuhörer

 

Die Spielleute hatten volles Haus bei Ihrem Jahreskonzert

 

Nicht zuviel hat der Spielmannszug der Feuerwehr Höchstadt am letzten Samstag in der Aischtalhalle seinen Zuhörern versprochen. Mit einem Sektempfang wurden die zahlreichen Gäste auf eine besondere Art vom Spielmannszug begrüßt und eingeladen.

 

Neben Marsch und Filmmusik wurden eine Zauberschau und Solobeiträge mit Schwarzlicht geboten.

 

Der erste Erfolg des Konzertes war die Anwesenheit der vielen Gäste und Ehrengäste. So konnte der 1. Vorsitzende des Spielmannszuges Jürgen Glotz in einer vollen Aischtalhalle unter den rund 500 Zuhörern alle drei Höchstadter Bürgermeister, Dekan Kilian Kemmer, Pfarrer Fritz Schäfer und die ges. Feuerwehrlandkreisführung an deren Spitze den Kreisbrandrat Harald Schattan begrüßen.

 

Viele Musikkameraden Vorstände und Bez. Stabführer aus anderen Musikgruppen hatten sich ebenfalls eingefunden. Richard Sänger der Kreisvorsitzende im NBMB war als offizieller Vertreter des Musikbundes und als Freund des Spielmannszuges gerne gekommen.

 

Bereits der Einzug der Musiker war besonders. Mit Martinsliedern und Laternen kamen die Kinder der aktiven Spielleute unter der Musikbegleitung der Flöten in die Halle. Somit kamen insgesamt 55 Musiker auf die Bühne, die sich in das Nachwuchs- und das Hauptorchester des Spielmannszuges aufteilten und abwechselnd in die Herzen der Zuhörer eroberten.

 

Mit der Filmmusik „Wer hat an der Uhr gedreht“ von der bekannten Filmserie Paulchen Panther spielte das Nachwuchsorchester unter der musikalischen Leitung von Andrea Glotz gleich einen Ohrwurm. Als Moderator des Abends konnte Gerhard Prosch, der bis Anfang des Jahres noch aktiv war, gefunden werden. Dieser konnte durch sein musikalisches Fachwissen und sein brillantes Auftretens die Gäste sehr gut über die Musikstücke und die Musiker informieren und durch den Abend führen. Die großen Spielleute hatten mit der „Toccata Suite“ und „Der Alte Fritz“, unter der musikalischen Leitung von Evelyn Berier, gleich zwei Höchststufenstücke, die am kommenden Samstag in Bad Windsheim zum Bayernentscheid gespielt werden müssen, aufgelegt.

 

Anschließend ging es dann mit der bekannten Filmmelodie von den Klassiker Titanic „My heard will go on „ im Duett Vortrag von Jule Brinkel und Anna Glotz in eine ganz andere Musikrichtung.

 

Eine besondere Überraschung hatte der Spielmannszug mit einer „Magic Revue von Cartini“ für alle Gäste parat. Der Zauberer „Cartini“ war als extra Programmpunkt im ersten Teil eingebaut. Neben Feuer, weißen Tauben und Kaninchen lies der Zauberer so manches erscheinen und wieder Verschwinden und bot so eine tolle Show. Mit „Sister Act“ den Hollywood Klassiker und „Hail Holy Queen“ von Tobias Lempfer wurde dann weiter musiziert. Peter Leicht und Thomas Berier spielten im Duett am Wibraphon und am Marimba „Bag`s Groove“. In die Pause ging es dann richtig Weltmeisterlich. Mit dem Titel „54, 74, 90, 2010 werden wir Weltmeister sein“ spielte das Nachwuchsorchester richtig auf.

 

Sehr schnell wurden die vielen Zuhörer durch das starke Helferteam in der Pause bewirtet.

 

Mit einem Gummibärentanz, gespielt am Marimba, von Peter Leicht und dessen Schüler Johannes Glotz kamen die Spielleute zum zweiten Teil auf die Bühne.

 

Nach einem Festlichen Ruf und dem A-Team wurde es dann dunkel in der Halle.

 

Unter Schwarzlicht wurde “Baby one more Time” von Anna Düthorn und Steffi Hartenfels und “The time of my Life” von Irene Kugler, Katharina Lang und Bernd Schuster von zwei Konzertflötengruppen vorgetragen.

 

Das Schlagwerk setzte dann einen besonderen Akzent. Ebenfalls unter Schwarzlicht und mit fluoreszierenden Trommelstecken wurde „Funny Sticks“, vorgetragen. Nur das Trommeln in den Ohren und das in der Luft wirbeln der leuchtenden Trommelstecken faszinierte alle Zuhörer. So mussten die Schlagwerker Andreas und Stefan Förtsch, Peter Leicht, Johannes und Jürgen Glotz sofort eine geforderte Zugabe spielen.

 

Einen Solo-Glanzpunkt am Marimba setzte Peter Leicht mit dem Stück „Furioso und Walzer in D-Moll“. Mit einem „Abba Medley“ sollte das Programm beendet sein.

 

Da die Zuhörer jedoch eine Zugabe nach der anderen forderten, wurden diese natürlich auch gespielt. Mit dem englischen Krimi-Klassiker Miss Marple und einen der bekanntesten Westernmelodien „The Good the Bad the Ugly“ spielte das Hauptorchester die ersten zwei Zugaben. Alle Spielleute zusammen schlossen das Konzert mit Paulchen Panther und dem Slogan:

 

 

"Ist es wirklich schon so Spät?" "Wir kommen wieder keine Frage!" und luden somit alle Gäste für Ihr Konzert 2008 ein.

 

Um 22:30 Uhr beendeten die Musiker mit einem Applaus an das Publikum ihr diesjähriges Konzert.

 

Mit musikalischen Grüßen

 

Jürgen Glotz

1. Vorsitzender
Spielmannszug Höchstadt